Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, trifft schnell auf das Wort Aktie. Doch was genau sich dahinter verbirgt, ist häufig unklar. Diese Lektion legt die
Eine gute erste Annäherung lautet: Eine Aktie ist ein
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Ein Unternehmen in viele Stücke geteilt
Stell dir vor, ein größeres Unternehmen möchte sein Eigenkapital in viele kleine, gleich große Portionen aufteilen, damit verschiedene Personen beteiligt sein können. Genau das geschieht bei einer Aktiengesellschaft: Das Eigenkapital wird in
Diese Aufteilung ist mehr als eine Formalie. Sie ermöglicht es, dass Eigentum an einem Unternehmen in vielen Händen liegen kann, ohne dass jede Person das Unternehmen direkt leitet. Die Leitungs- und Vertretungsbefugnis liegt bei einem Vorstand, kontrolliert von einem Aufsichtsrat. Die Eigentümer — also diejenigen, die
Wer hier mitliest, hat bereits die zentrale
Wie entsteht eine Aktie?
Eine Aktiengesellschaft bringt ihre Aktien hervor, indem sie das Grundkapital in festgelegte Nennbeträge oder Stücke zerlegt. Dieser Vorgang wird in der Satzung der Gesellschaft festgehalten. Ob eine Aktie einen Nennbetrag ausweist oder als sogenannte Stückaktie ohne Nennbetrag existiert, ist für das Grundverständnis zweitrangig — wichtig ist allein: Jede Aktie verkörpert denselben Bruchteil des Unternehmens.
Die Anzahl der ausgegebenen Aktien ergibt sich aus der Aufteilung des Kapitals. Eine Gesellschaft mit vielen Aktien hat folglich Einzelanteile, die jeweils einen kleineren Bruchteil des Unternehmens darstellen, als eine Gesellschaft mit wenigen Aktien. Die absolute Höhe des Kapitals ändert sich dadurch nicht — sie wird lediglich in feiner oder gröber gestückelter Form dargestellt.
Welche Rechte sind mit einer Aktie verbunden?
Mit dem Anteil verbinden sich bestimmte Rechte, die im Aktiengesetz geregelt sind. Zu den wichtigsten gehören:
- Vermögensrecht
- Ein Anspruch auf einen etwaigen Anteil am Gewinn, soweit die Hauptversammlung eine Ausschüttung beschließt (siehe Schritt 5 zu Dividenden).
- Stimmrecht
- Mit einer Stammaktie kannst du auf der Hauptversammlung abstimmen — beispielsweise über Entlastung oder Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern.
- Informationsrecht
- Aktionäre haben das Recht, auf der Hauptversammlung Fragen zum Gegenstand der Verhandlung zu stellen.
- Bezugsrecht
- Wenn eine Gesellschaft neues Kapital aufnimmt, können bestehende Aktionäre häufig neue Aktien im Verhältnis ihrer bisherigen Beteiligung erwerben.
Diese Rechte sind der Kern der
Inhaber- und Namensaktien
Es gibt mehrere technische Unterscheidungen. Eine
Wodurch unterscheidet sich eine Aktie von anderen Anlageformen?
Wer
Anleihen sind Forderungen: Du leihst einem Herausgeber Geld und erhältst dafür Zinsen. Am Ende einer festen Laufzeit wird der Betrag zurückgezahlt. Du wirst damit nicht Eigentümer.Termingelder oder Spareinlagen sind ebenfalls Forderungen mit vereinbarter Verzinsung und Laufzeit.Aktien hingegen bedeuten Mitarkeigentum. Es gibt keine fest vereinbarte Rückzahlung und keinen garantierten Gewinn — dafür partizipierst du an der Entwicklung des Unternehmens.
Diese Unterscheidung ist zentral: Bei einer Aktie trägst du als Mitinhaber die Chancen und Risiken des Unternehmens mit. Das unterscheidet sie grundsätzlich von jeder Art von Forderung.
Warum gibt es Aktien überhaupt?
Aus Sicht einer Gesellschaft ermöglicht die Aktienform, größere Kapitalmengen von vielen Personen zu bündeln. Aus Sicht der Beteiligten ermöglicht sie, auch mit kleineren Beträgen Unternehmensanteile zu halten. Beide Seiten treffen in einer geregelten Form aufeinander — das ist der Ausgangspunkt für den nächsten Schritt, in dem wir den Markt a
Zusammenfassung
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- Eine Aktie ist ein Bruchteil des Eigenkapitals einer Aktiengesellschaft.
- Das Unternehmenskapital wird in viele gleich große Anteile zerlegt.
- Mit der Aktie verbunden sind Vermögens-, Stimm-, Informations- und Bezugsrechte.
- Aktien sind Eigenkapital und damit grundlegend anders als Forderungen wie Anleihen.