Auf den ersten Blick klingt es, als sei eine Aktie einfach eine Aktie. Wer sich genauer mit den
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Warum gibt es verschiedene Aktienarten?
Die Existenz verschiedener Aktienarten hat einen historischen und einen praktischen Grund. Gesellschaften möchten mitunter unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen: einerseits eine breite Beteiligung vieler Personen ermöglichen, andererseits aber auch bestimmte Vorrechte für einzelne Gruppen vorsehen oder den Einfluss auf das Unternehmen ordnen. Aus diesen Überlegungen sind im Laufe der Zeit mehrere Ausprägungen entstanden.
Für das Verständnis der
Stammaktie und Vorzugsaktie
Die häufigste Unterscheidung in deutschen Gesellschaften ist die zwischen
- Stammaktie
- Die Standardform: volles Stimmrecht auf der Hauptversammlung und die übliche Vermögensbeteiligung.
- Vorzugsaktie
- Eine Variante mit einem Vorzug bei der Vermögensbeteiligung — häufig einer bevorzugten Dividendenzahlung. Dafür ist das Stimmrecht oft eingeschränkt oder ruht.
Der Ausgleich lautet vereinfacht:
Inhaberaktie und Namensaktie
Eine zweite, grundlegend andere Unterscheidung betrifft die Art, wie die
Inhaberaktie: Wer die Aktie physisch oder im Depot verbucht hält, gilt als Inhaber. Die Zuordnung erfolgt allein durch den Besitz.Namensaktie: Die Aktie wird auf den Namen der berechtigten Person in ein Aktienregister der Gesellschaft eingetragen. Eine Übertragung erfordert eine Umschreibung.
In der Praxis spielt dieser Unterschied für die meisten Personen kaum eine spürbare Rolle — beide Formen werden am Markt gehandelt und verwahrt. Die
Stückaktie und nennbetragene Aktie
Eine dritte Unterscheidung ist eher technischer Natur. Eine
Größenbezogene Unterscheidungen
/p>Größenbezogene Unterscheidungen
Neben den rechtlichen Unterscheidungen findest du beim Eintauchen in die
Large Caps: Unternehmen mit sehr hoher Marktkapitalisierung.Mid Caps: Unternehmen mittlerer Größe.Small Caps: kleinere Unternehmen.
Diese Begriffe helfen, die Marktlandschaft einzuordnen. Sie sagen aber nichts über die Qualität oder die künftige Entwicklung aus. Ein großes Unternehmen ist nicht automatisch „sicherer", ein kleines nicht automatisch „chancenreicher" — das s
Was alle Aktienarten gemeinsam haben
cht tragen.Was alle Aktienarten gemeinsam haben
Trotz aller Unterschiede gibt es eine Reihe von Gemeinsamkeiten, die für die
- Sie verkörpert einen
Anteil am Eigenkapital einer Gesellschaft. - Sie ist
übertragbar und am Markt handelbar. - Sie partizipiert an der
Unternehmensentwicklung — nach oben wie nach unten. - Sie ist
keine Forderung und hat keine fest vereinbarte Rückzahlung.
Wer diese Gemeinsamkeiten verinnerlicht hat, lässt sich von den vielen Bezeichnungen nicht verwirren. Die Unterschiede sind Variationen eines Themas,
Zusammenfassung
chiedene Dinge.Zusammenfassung
- Stamm- und Vorzugsaktien unterscheiden sich vor allem in der Gewichtung von Stimmrecht und finanziellem Vorzug.
- Inhaber- und Namensaktien betreffen nur die Art der Zuordnung, nicht den Wert.
- Größenbegriffe wie Large/Mid/Small Caps sind Einordnungen, keine Qualitätsurteile.
- Alle Aktienarten teilen die Grundidee: einen übertragbaren Anteil am Eigenkapital.